salzburger kardiologe belebt ein altes patent wieder: pinfold ///presented by jennycolombo.com

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das lautlose metronom ist eine erfindung des englischen uhrmachers a.g. pinfold, dem 1891 dafür ein patent erteilt wurde. es hat keinen mechanischen antrieb, sondern wird von hand in bewegung gesetzt. es steht mit zwei nadeln in einer mulde bzw. rille auf einem gestell und erzielt wegen des äusserst niedrigen reibungswiderstandes laufzeiten von mehr als einer halben stunde.

sein vorteil liegt darin, dass man nur das stille schwingen des pendels wahrnimmt und nicht durch das für manche menschen sehr irritierende tick-tack anderer metronome "fremdbestimmt" wird. das pinfold-metronom ermöglicht es so, sich selbst aktiv in die pendelbewegung "einzuschwingen". es erlaubt daher in der musikerziehung schon sehr früh über die schulung des gesichtssinnes das einfühlen in takt und rhythmus, was späterem spielen in kammermusik und orchester entgegenkommt. der aktuelle nachbau unterscheidet sich vom original durch eine von dr. christof ursin neu entwickelte exakt eichbare skala, die in ihrer genauigkeit auch jene elektronischer geräte übertrifft.

dr. christof ursin war kardiologe an den landeskrankenanstalten salzburg. seit seiner jugend beschäftigt er sich mit musik als geiger. nach seiner pensionierung nimmt diese einen größeren rahmen ein. seit längeren jahren arbeitet er in einer initiative für erwachsenenbildung (kulturwerkstatt salzburg) mit, in welcher er in musikalischen workshops mit dem pinfold-metronom bekannt wurde. der damalige kursleiter clemens von gleich hat aus der beschäftigung mit tempofragen ("tempo-giusto-tage") bei beethovens streichquartetten den nachbau dieses metronoms angeregt.

corporate design, webauftritt und prints kommen aus dem hause jennycolombo.com
 
mehr erfahren interessierte unter www.pinfold.at

 


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