fatal promises in salzburg

fatal promises in salzburg

die arge gegen zwangsarbeit lädt ein zu

fatal promises: film & diskussion
zwangsarbeit heute – frauenhandel, menschenhandel, gewalt – in salzburg?

freitag, 25. november 2011
18:00 welcome snack – 18.30 filmstart – anschließend diskussion
markussaal, gstättengasse 16, salzburg

diskussionsteilnehmerinnen:
anneliese rohrer (mitproduzentin von „fatal promises“, journalistin)
helga konrad (frauenministerin a.d.)
renate blum (lefö, wien)
christian knappik (sexworker.at)

moderation: dagmar stranzinger, frauenbeauftragte stadt salzburg

der eintritt ist frei!

seit ca. einem jahr trifft sich die salzburger arge gegen zwangsarbeit unter dem dach der plattform für menschenrechte. der fokus liegt auf zwangsarbeit und ausbeutung von frauen speziell in salzburg. zwangsarbeit heute hat oft mit menschenhandel zu tun – mit der anwerbung von personen unter androhung oder ausübung von gewalt oder mit anderen formen der nötigung, mit täuschung, betrug oder missbrauch von macht. immer geht es um die wirtschaftliche ausbeutung von menschen, sehr häufig von frauen. zwangsarbeit von frauen findet in vielen ausprägungen und bereichen statt - in der hausarbeit, in der pflegearbeit, in der sexarbeit.

der film fatal promises berichtet über diese welt des menschenhandels: von menschenhandel betroffene erzählen ihre geschichten von versprechungen, angst, gewalt und täuschung.

die podiumsteilnehmerInnen berichten über ihre langjährigen erfahrungen im kampf gegen menschenhandel bzw. mit betroffenen des menschenhandels. zentrale frage dabei: was lässt sich auf lokaler und regionaler ebene gegen dieses problem globalen ausmasses tun?

die veranstaltung findet im rahmen der österreichweiten kampagne „16 tage gegen gewalt an frauen“ statt und bildet den auftakt in salzburg. frauen aus verschiedenen arbeits-, lebens- und politikwelten haben sich zusammengetan und wollen informieren, aufklären, wachrütteln und zur solidarisierung aufrufen: menschenhandel, frauenhandel ist eine schwerer verstoß gegen die menschenrechte und betroffene müssen auch in salzburg konsequent unterstützt werden!


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