spielderbeziehung_effekt2

twitterwall als mediaart installation

das mediaARTprojekt SPIELderBEZIEHUNG ereignete sich auf vielen ebenen: nicht nur in twitter und facebook, sondern auch auf flickr, youtube, in einem eigenen blog und natürlich auf der eigenen website. und nicht zuletzt ein jahr lang an verschiedenen standorten in ganz österreich mit einem twitterwall-terminal.

das mediaARTprojekt SPIELderBEZIEHUNG hatte 2 zentrale funktionen: einmal das aufgreifen des themas BEZIEHUNG in eben den genannten plattformen der vernetzung und kommunikation, zum andern aber auch die von uns erlebten veränderungen durch die neuen möglichkeiten des „social web“ selbst.

kommunikation von einem zentralen punkt hinaus in eine breite öffentlichkeit, die sich nur fallweise mitteilt, ist von gestern. heute kann anscheinend (fast) jedeR inhalte öffentlich machen, sich selbst veröffentlichen, meinungen und informationen austauschen, wo immer es auch spass macht. aus den steilen kommunikationshierarchien werden mancherorts flachere, offenere und dadurch dynamischere ebenen der meinungsbildung.

jede firma, jede institution oder social profit organisation wird sich früher oder später diesen neuen wegen der kommunikation stellen müssen. statt gesteuerter aussendungen, schwappen heute schon mal themen über, da wird laut gezwischert und geblogt. statt geplanter strategie entstehen offene prozesse, schnelle reaktionsketten und unerwartete dynamiken.

der blick über den tellerrand hinaus hat schon bei manchen die angst vor einem kommunkations-tsunami verursacht.

es freut mich sehr, dass sich mit diesem mediaARTprojekt die katholische aktion und das bildungshaus st.virgil bewusst dem frischen wind ausgesetzt hat, der durch die weiten des social web weht.

bei der gestaltung des terminals haben wir bezugnehmend zum thema BEZIEHUNG versucht, den kontrast zwischen den alten, überlieferten ehernen werten, die uns vielleicht auch manchmal rostig erscheinen mögen, und den aktuellen, raschen „tweets“ in zusammenhang mit dem stichwort „beziehung“ darzustellen. wenn auch sonst manchmal gerne übersehen, bilden alte werte den rahmen, die basis, die grundlage auf der sich nun neue kurzmeldungen ereignen.

in diesem zusammenhang möchte ich mich bei den auftraggeberInnen bedanken, dass sie dieses projekt ermöglicht haben und es freut mich, dass das bundesministerium für wirtschaft, familie und jugend dieses projekt unterstützte. weiters darf ich mich bei allen ausführenden bedanken, bei bernd lang und seinem team für die umsetzung des terminals.

spielderbeziehung_jenny

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